In Deutschland gibt es über 500 verschiedene Wildbienenarten. Diese Insekten haben in unserem Ökosystem sehr wichtige Funktionen. Sie bestäuben unzählige Blütenpflanzen und sichern dadurch deren Samen und Fruchtbildung. Wildbienenschutz heißt Schutz der natürlichen Biotope mit vielen Blütenpflanzen und ein- heimischen Gehölzen, abgestorbenen Bäumen mit natürlichen Fraßgängen, Lößwände, Bruchsteinmauern und Verzicht auf Chemie. Ein kleiner Beitrag zum Wildbienenschutz kann auch in einem naturnahen Garten oder an einem Balkon geleistet werden.
Der Handwerker und Naturfreund kann durch den Bau einer Insektenwand oder eines Insektenhauses, ja selbst mit kleinen Holzklötzen, Nisthilfen anbieten. Es werden Nistgänge mit einer Länge von ca. 5-10 cm und einem Durchmesser von 3-8 mm gebohrt. Die Bohrungen gehen nicht durch und haben einen Abstand von ca. 2 cm. Auch hohle Holunderzweige oder Bambus in einer Blechdose erfüllen den selben Zweck. Die Aufhängung bzw. die Montage sollte an einem sonnigen und windgeschützten Platz erfolgen. Bauanleitungen erhalten Sie beim NABU LV Baden-Württemberg, Tübinger Str. 15, 70 178 Stuttgart, E-Mail: NABU.BW@t-online.de

Wildbiene am Bohrloch
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Nahrungsquelle
Schlüsselblume
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„Wildbienenhäuschen“ |
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