Die biologische Vielfalt eines naturnah angelegten Gartens äußert sich auch akustisch.
Im Frühjahr sind dies die verschiedenen Vogelstimmen welche unser Herz erfreuen. Wenn diese Lautäußerungen in der Brutzeit langsam abnehmen, dann sind es andere Tiere welche wir hören können, auch in den Abendstunden und in der Nacht.
Im Kulturland der Oberrheinebene hat die wärmeliebende Feldgrille ihren Lebensraum. Das Männchen dieses bis ca. 2,5 cm großen Insektes lässt seinen Balzgesang, ein melodisches und unermüdliches Zirpen, hauptsächlich im Mai und Juni Mai hören.
Ähnlich wie die Grille „singt“ das Männchen des Grünen Heupferdes. Auch dieses Insekt erzeugt das Geräusch durch Aneinanderreiben der Flügel, so werden die Weibchen angelockt. Die langen Fühler und die auffällig leuchtend grüne Farbe dieser Heuschrecke, welche auch gut fliegen kann, sind typische Bestimmungsmerkmale.
Wer einen Gartenteich hat, oder an einem langsam fließenden Bach wohnt, der kennt auch
den Ruf der Frösche. Sehr ruffreudig und weit verbreitet sind die Grünfrösche mit ihren weißlichen Schallblasen. Viel seltener sind die „Chorgesänge“ der Laubfrösche zu hören, denn diese Art ist in ihrem Bestand stark zurückgegangen. Die Lautäußerungen der Frösche sorgen in Wohngebieten manchmal für Streitigkeiten mit der Nachbarschaft, denn diese Naturgeräusche stören manchen modernen und gestressten Menschen in seiner Nachtruhe.

Feldgrille
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Grünfrosch
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Grünes Heupferd (Großes Heupferd) |
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