Es ist kein Kolibri sondern ein Schmetterling, namentlich das Taubenschwänzchen, welches im Sommer mit blitzschnellen Flügelschlägen von Blüte zu Blüte an unseren Balkonkästen fliegt. Im Flugstillstand saugt es tagsüber und in der Abenddämmerung an Garanienblüten, Spornblumen, Sommerflieder etc. nach Nektar. Bei genauer Beobachtung sind die langen Saugrüssel zu erkennen. Die Spannweite der Flügel misst etwas mehr als 4 cm.
Taubenschwänzchen sind Wanderfalter, welche im Frühjahr aus dem Mittelmeerraum über die Alpen zu uns einwandern. Sie pflanzen sich dann bei uns fort und sind im Hochsommer häufig zu beobachten. Nach der Paarung werden die Eier im Flug in der Nähe von Labkrautpflanzen abgelegt, von diesen ernähren dann die geschlüpften Raupen.
In den warmen und wintermilden Regionen Deutschland, wie z. B. am Kaiserstuhl oder im Markgräflerland, gelingt es diesen Schwärmern auch zu überwintern.

Im Schwirrflug vor einer Garanie
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Gut getarnt am Ruheplatz
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