Allgemein sind Spinnen in Deutschland nicht sehr beliebt, dies völlig zu unrecht, denn im Naturhaushalt haben die Spinnen wichtige Funktionen. Besonders für den Gärtner sind die „Achtbeiner“ (Arachnida) wichtige Nützlinge. Spinnen haben großen Einfluss auf Insektenpopulationen, denn Insekten sind die Hauptnahrung.
In Deutschland gibt es vermutlich ca. 1.000 verschiedene Spinnenarten, sie sind fast überall im Kulturland sowie in und an Gebäuden anzutreffen. Etwa die Hälfte sind Jäger, die übrigen fangen ihre Beute mit Hilfe von Fangnetzen. Giftig sind fast alle Spinnen, auch die bei uns heimischen Artgenossen. Wir Menschen werden aber selten gebissen und ein Biss ist nicht gefährlich, die Wirkung ist ähnlich einem Bienenstich.
Die Veränderliche Krabbenspinne bevorzugt als Lebensraum trockene Blumenwiesen, die Wespenspinne eher Feuchtwiesen und Auwälder. Beide Arten kommen auch in naturnahen Gärten vor.

Veränderliche Krabbenspinne
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Wespenspinne (Zebraspinne)
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Spinnennetze sind Kunstwerke (Foto: Hans König) |
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